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Endlich Zeit für mich! 7 Möglichkeiten, wie Du Dir Oasen der Erholung zwischen Familie und Beruf schaffst

Mit Familie und Beruf haben wir immer mehr zu tun als der Tag Stunden hat. Wir sind WeltmeisterInnen im Managen, Organisieren und Erledigen, vergessen dabei aber leider häufig, genug Zeit für uns selbst einzuräumen. Auf die Dauer ist das keine gute Strategie: Fehlen regelmäßige Zeiten von Regeneration und Ausgleich, kann das emotionale und körperliche Gleichgewicht ins Wanken geraten. Ein dauerhaft gestresster Organismus, eine dauerhaft gestresste Seele wird irgendwann krank.

Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

Kostantin Wecker

Den Preis dafür zahlen dann nicht nur wir, sondern auch unsere Kinder, Familien und Arbeitgeber. Es ist also alles andere als egoistisch, sich als Mutter gut um sich selbst zu kümmern und die eigenen Akkus regelmäßig aufzufüllen. Mir geht es hier gar nicht darum, zusätzlichen Druck aufzubauen und Dir eine weitere Verantwortung aufzubürden (von beidem haben wir schließlich mehr als genug!). Vielen meiner Klientinnen fällt es einfach wahnsinnig schwer, die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu priorisieren und dafür die zahlreichen Verpflichtungen im Außen einmal beiseite zu schieben. Daher möchte ich Dich mit diesem Beitrag dazu ermutigen, Dir als Mutter bewusst und besten Gewissens immer wieder etwas Gutes zu tun. Weil Du es verdient hast! Weil Du der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist! Weil es dadurch allen so viel besser geht!

Die folgenden Tipps sollen Dir helfen, einen für Dich passenden Weg zu finden, Deinen Bedürfnissen regelmäßig nachzugehen und dadurch zu mehr Ausgeglichenheit und Erholung zwischen Familie und Beruf zu finden.

01

Eigene Dir Rituale und Routinen an

Das beste Verhalten ist das, das uns guttut und über das wir nicht mehr nachdenken müssen. Feste Rituale und Routinen helfen Dir dabei, regelmäßig etwas zu tun, das Körper und Geist nährt, ohne dafür jedes Mal Anschubenergie und Willenskraft aufbringen zu müssen. Wie beim Zähneputzen fällt es viel leichter, eine Handlung jeden Tag vorzunehmen, als wenn wir uns jedes Mal aufs Neue aktiv dafür entscheiden müssen. 

Du kannst z.B. jeden Morgen früher aufstehen und die erste Zeit des Tages für Dich allein genießen, Dir nach der Arbeit ein paar Momente der Ruhe mit einem Tee (oder Kaffee, falls Du dann noch gut schlafen kannst) gönnen oder abends eine Runde für Dich allein spazieren gehen.

02

Plane Dir feste Zeiten ein – nur für Dich

Sprich Dich mit Deinem Partner oder einer anderen Person ab und vereinbare mindestens einen Termin in der Woche, der nur für Dich bestimmt ist. Du kannst diese Zeit mit einem regelmäßigen Hobby, wie Sport oder Kreativprojekten, Freunden oder ganz für Dich allein verbringen. Am besten machst Du genau das, wonach Dir in diesem Moment der Sinn steht – und wenn es eine ordentliche Runde auf der Couch liegen ist. Das wichtigste ist, dass Du die Verabredung mit Dir selbst in Deinem Umfeld kommunizierst, sie fest einplanst und zuverlässig einhältst.   

03

Lass los

Auch wenn manche Sachen dann vielleicht anders laufen, als Du es gemacht hättest – gibt ab! Lass Deinen Partner, ältere Kinder, eine Nanny, eine Haushaltshilfe Aufgaben und Verantwortung übernehmen. Erfreu Dich an der gewonnenen Zeit, anstatt auf die (vermeintlich) schlechteren Ergebnisse zu schielen.

Außerdem solltest Du Deine wertvolle Lebenszeit nicht mit Unwichtigem vergeuden. Schreibe Dir daher einmal alles auf, was wesentlich für Dich ist. Und lass alles andere einfach bleiben.

04

Nimm Freiräume an

Die Kitaöffnungszeiten eine halbe Stunde länger als nötig nutzen, die Einladung auf einen Kindergeburtstag: Nutze die Freiräume, in denen Dein Kind in guten Händen ist bewusst für Dich. Du kannst auch mit einer anderen netten Familie ein regelmäßiges „Austauschprogramm“ vereinbaren: Mal kommt das Kind zu Euch zum Spielen, dann ist es wieder umgekehrt. Und hadere nicht damit, dass Du dann noch etwas weniger Zeit mit Deinen Kids verbringst. Es kommt schließlich auf die Qualität und nicht auf die Quantität der gemeinsam verbrachten Zeit an.

05

Baue Dir Minipausen ein

Den Atem für 5 Atemzüge bewusst beobachten, 10 Hampelmänner, 2 Minuten den ganzen Körper ausschütteln oder ein breites Lächeln auflegen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Du Dich über Deinen Körper in kürzester Zeit in einen anderen Zustand bringen kannst. Probiere einfach mal unterschiedliche Bewegungen oder Mimiken aus, wenn Du Dich körperlich oder emotional zerknautscht fühlst und nimm wahr, wodurch es Dir besser geht. Die Zeit, die Du in Dich und die kleinen Energieschenker investiert hast, sparst Du anschließend garantiert ein, da Dir alles nun viel leichter von der Hand geht.

06

Verbinde das Nötige mit dem Angenehmen

Der Weg zur Arbeit, der Wocheneinkauf, das Wäschefalten, die morgendliche Dusche: Nutze Zeiten, in denen Du alleine bist, bewusst und gestalte sie so, dass sie Dir Kraft schenken. Du kannst z.B. den Arbeitsweg mit einem inspirierenden Podcast verbringen und auf dem Heimweg den Arbeitstag mit einer kurzen Reflektion für Dich abschließen, beim Einkaufen ein nettes Pläuschchen mit dem Kassierer führen, neben der Versorgung der Wäsche belebende Musik hören und Dich beim Duschen mit einem duftenden Pflegeöl und einer Haarkur verwöhnen. 

07

Genieß die Zeit mit Deinen Kindern

Von Eltern mit erwachsenen Kindern höre ich immer wieder den Rat: Genießt die Zeit, solange die Kinder klein sind – sie ist so kostbar und viel zu schnell vorbei! Auch wenn dieser Spruch sich in manchen Momenten des Alltagswahnsinns wie reiner Hohn anhören mag, ist er doch so wahr. Jeder Moment ist einzigartig und flüchtig. Mit jeder Sekunde werden unsere Kinder größer und die intensive Zeit mit ihnen kürzer. Wenn wir eine andere Perspektive auf die Zeit des Kümmerns und Begleitens einnehmen, können wir die herausfordernde Familienzeit auch als Geschenk und Bereicherung annehmen. Die glücklichste Zeit erleben wir immer dann, wenn wir voll und ganz im Moment ankommen. Ganz gleich, ob dieser Moment anstrengend oder entspannend ist.

Was kannst Du außerdem tun, um in Deine Kraft zurückzukommen? 

Ich freue mich auf Dich!

Herzliche Grüße,
Deine Miriam